Vereinschronik
Gründungsmitglieder
Bernhard Schmidt Allianz-Wappen Horst Kuehne
Die Gründung des SV Adler Mariendorf 1950
1.Mannschaft SV Adler Mariendorf Saison 1951/52Nach dem Ende der Berlin Blockade im Jahre 1949 trafen sich einige der letzten aktiven Sportler des ehemaligen " SV Allianz 1925
" und planten die Teilnahme am Berliner Sportgeschehen. Die damalige alliierte Gesetzgebung untersagte allgemein die Gründung
eines Betriebssportvereins. Deshalb plante man
nun einen für alle Sportler offenen Verein zu gründen. Für einige dieser Gründungsmitglieder war es wichtig, die Zugehörigkeit zur
Allianz Versicherung zu zeigen. Das große Versicherungsunternehmen war seinerzeit ihr Arbeitgeber und
gleichzeitig der Eigentümer ihrer neuen Wirkungsstätte, dem Allianz-Stadion in Mariendorf. So wurde dann im Juli 1950 ein Verein mit
dem Namen " Sportverein Adler Mariendorf 1950 " gegründet. Mit dem Wort " Adler " im Vereinsnamen und
auch mit dem Wappentier im Vereinsabzeichen zeigte man unmittelbare Nähe zu der großen Versicherungsgesellschaft.
An der Vereinsgründung waren die Kameraden Langer, Witzke, Modler, Thieme, Kühne, Schmidt, Schnabel und Schäfer beteiligt.
Damit war der Grundstein für den Spielbetrieb von zwei Fußball Mannschaften gelegt worden.
1951

Nach ca. einem Jahr, am 2. September 1951 wurde die Handball-Abteilung ins Leben gerufen. Damals wurden die Meisterschaftsrunden ( zuerst mit nur einer
Männer-Mannschaft ) auf dem Großfeld ausgetragen.
Im Laufe der Zeit nahmen die Mitgliederzahlen in den beiden Abteilungen zu und derSpielbetrieb wurde von immer mehr Mannschaften bestritten.
1952 / 53
1. Vereinswappen Spieler der 1.Stunden
Werner Klinitzki
Sogar die Jugend fand den Weg ins abgelegene Allianz-Stadion. 1952 gab es die ersten Jugend-Fußball-Mannschaften und ein Jahr später ( 1953 ) spielten Mädchen beim
Adler mit dem Handball.
Auch der Versicherungsriese Allianz bekam eine größere Personaldecke, so dass der Sportverein davon profitierte und
viele neue Mitglieder dazu gewann. Im Laufe der folgenden Jahre entstanden immer neue Abteilungen, wie z.B. Faustball, Kegeln, Leichtathletik, Badminton, Tischtennis und
Gymnastik. Alle Abteilungen konnten ihre Sportart nicht im Allianz-Stadion austragen. Die Kegler, Badmintonspieler und die Tischtennisspieler wurden in sportgerechten Räumlichkeiten im Bezirk
Charlottenburg bzw. Wilmersdorf untergebracht. Die Spieler mit dem Zelluloidball
haben teilweise sogar die Kantinenräumlichkeiten im Allianzhaus
in der Joachimsthaler Str. für den Trainingsspielbetrieb benutzt.

ADLER LICHTENRADE 1955
